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      <title>tourismus.mv Nachrichten</title>
      <link>https://tourismus.mv/</link>
      <description>Die Branchenplattform für tagesaktuelle Nachrichten von Touristikern für Touristiker in Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland.</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>
        Sat, 14 Mar 2026 07:17:52 +0100
      </pubDate>
      <lastBuildDate>
        Sat, 14 Mar 2026 07:17:52 +0100
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          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66930</guid>
            <title><![CDATA[Bundesweite Tourismusakzeptanz-Studie 2026: Jetzt als Anschließer teilnehmen]]></title>
            <description><![CDATA[Im Frühsommer 2026 wird erneut die Tourismusakzeptanz der deutschen Wohnbevölkerung auf Bundesebene repräsentativ gemessen. Städten, Gemeinden und Destinationen in Mecklenburg-Vorpommern bietet sich dabei die Möglichkeit, sich anzuschließen und eigene regionalspezifische Daten zu gewinnen.]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p>Die Einstellung der einheimischen Bevölkerung gegenüber dem Tourismus hat direkten Einfluss auf das Erlebnis der Gäste vor Ort. Einwohnerinnen und Einwohner sind nicht nur Betroffene – sie sind auch selbst eine wichtige Zielgruppe des Tourismus. Ihre Perspektiven aufzunehmen und das Tourismusbewusstsein zu stärken, ist ein zentraler Baustein für einen nachhaltigen, gesellschaftlich getragenen Tourismus.</p>
<p>Die Bedeutung sozialer Nachhaltigkeitsaspekte wächst auch im Deutschlandtourismus kontinuierlich. Der <a href="https://strategie.tourismus.mv/artikel/tourismusakzeptanz-saldo-einstellung-der-bevoelkerung-zum-tourismus-in-mecklenburg-vorpommern" target="_blank" rel="noreferrer">Tourismusakzeptanzsaldo (TAS)</a> sowie die Bewertung der <a href="https://strategie.tourismus.mv/artikel/wahrgenommene-lebensqualitaet-der-bevoelkerung-in-mecklenburg-vorpommern" target="_blank" rel="noreferrer">eigenen Lebensqualität</a> gehören zu den Fokuskennzahlen des <a href="https://www.nachhaltiger-tourismus.info/de/kennzahlenset" target="_blank" rel="noreferrer">„Kennzahlensets für den Deutschlandtourismus“</a> des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) – Daten, die mit der Studie erhoben werden können.</p>
<p>Die bundesweite Messung wird seit 2019 jährlich vom DTV und dem Deutschen Institut für Tourismusforschung an der FH Westküste durchgeführt. Die regionalspezifischen Anschlussmessungen übernimmt die dwif-Consulting GmbH, wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Dr. Sabrina Seeler. Das sichert die volle Vergleichbarkeit mit den bundesweiten Daten, Zeitvergleiche zu Vorgängerbefragungen und ein Benchmarking mit anderen Destinationen. Für die Befragung kommt ein hybrides Instrument zum Einsatz. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die ortsansässige, deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 16 Jahren.</p>
<p>Das Angebot ist modular aufgebaut. Je nach Zielsetzung können Kommunen und Destinationen aus verschiedenen Leistungsstufen wählen. Interessierte Städte, Gemeinden und Destinationen aus Mecklenburg-Vorpommern können ihre Teilnahme bis zum <strong>30. April 2026</strong> über die Interessenbekundung anmelden. Für Rückfragen steht Leonie Scherer (dwif-Consulting GmbH) unter <a href="mailto:L.Scherer@dwif.de" target="_blank" title="mailto:L.Scherer@dwif.de" rel="noopener noreferrer">L.Scherer@dwif.de</a> oder telefonisch unter <a href="tel:+4989237028926">+49 (0) 89 2370 289 26</a> zur Verfügung.</p>
<p><strong>Unterlagen zum Download</strong></p><ul><li><a href="https://tourismus.mv/fileadmin/Media/Tourismusakzeptanz/dwif_Anschreiben_zur_bundesweiten_TAS-Messung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Informationen zur bundesweiten TAS-Messung, Kosten und Beteiligungsmöglichkeiten</span></a><span> (PDF)</span></li><li><a href="https://tourismus.mv/fileadmin/Media/Tourismusakzeptanz/dwif_Interessenbekundung_bundesweite_TAS-Messung_Destinationen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Interessenbekundung für Destinationen</span></a><span> (PDF)</span></li></ul>
              ]]>
            </content:encoded>
            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/bundesweite-tourismusakzeptanz-studie-2026-jetzt-als-anschliesser-teilnehmen
              
            </link>
            <category>Tourismusakzeptanz</category>
            <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 14:09:40 +0100</pubDate>
            
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          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66952</guid>
            <title><![CDATA[Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide in Mecklenburg-Vorpommern ist als „International Dark Sky Park” zertifiziert]]></title>
            <description><![CDATA[Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, wurde von DarkSky International offiziell als Internationaler Sternenpark zertifiziert.]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p>Dieser Meilenstein wurde auf der Sitzung des Dark-Sky-International-Präsidiums 2025 erreicht. Er würdigt das langjährige Engagement des Parks und seines Fördervereins für den Schutz der natürlichen Dunkelheit und die Reduzierung der Lichtverschmutzung in einer der dunkelsten Regionen Deutschlands.</p>
<p>Der Naturpark und Internationale Sternenpark liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte. Er zeichnet sich durch ausgedehnte Wälder, ehemalige Militär- und Jagdgebiete sowie eine geringe Bevölkerungsdichte von neun Einwohnern pro Quadratkilometer aus und bietet damit ideale Voraussetzungen für dunkle Nächte und eine artenreiche Nachtfauna.</p>
<p>Die Bemühungen um die Zertifizierung begannen im Jahr 2013. Der Naturpark, sein Förderverein, 16 lokale Gemeinden und andere Partner rüsteten 600 öffentliche Leuchten auf abgeschirmte, effiziente Modelle um. Zudem wurde umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit geleistet, Sternführer ausgebildet und Sternenbeobachtungsplätze eingerichtet.&nbsp;</p>
<p>Seit vielen Jahren bietet der Naturpark ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm an. Dazu zählen unter anderem die traditionellen Perseiden- und Mondnächte, Eulenexkursionen oder Mondscheinpaddeltouren. Ziel ist es, den Naturpark und Internationalen Sternenpark Nossentiner/Schwinzer Heide für Einheimische und Gäste sowohl tagsüber als auch nachts attraktiv und erlebbar zu machen.</p>
<p>„Als erster und ältester Naturpark in Mecklenburg-Vorpommern zeigt dieser Park, welche Wirkung koordinierter Naturschutz in großem Maßstab entfalten kann. Durch die Zusammenführung von 16 Gemeinden mit gemeinsamen Zielen wie Fledermausschutz, Erhaltung der biologischen Vielfalt und geprüfter Nachtqualität wurde ein Kooperationsrahmen geschaffen, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Vorteile bietet. Als erster Sternenpark Norddeutschlands dient er als starker regionaler und internationaler Partner sowie als zuverlässige Grundlage für künftige Landschaften im Maßstab von Großschutzgebieten”, erklärte Amber Harrison, Programmmanagerin von International Dark Sky Places.</p>
<p>Auch auf politischer Ebene wird die Auszeichnung gewürdigt: Umweltminister Dr. Till Backhaus erklärte anlässlich der Verkündung der Zertifizierung auf der Grünen Woche in Berlin:&nbsp;<br>„Ich war in der Schule in der Arbeitsgemeinschaft Astronomie, und man muss nicht unbedingt auf den Mond fliegen, aber die Sternbilder zu kennen oder bei klarer Sicht einfach die Milchstraße zu sehen und zu genießen, das ist für viele Menschen mittlerweile ein Magnet in Mecklenburg-Vorpommern, weil es diese Dunkelheit vielerorts gar nicht mehr gibt. Deswegen bin ich natürlich sehr dankbar, dass wir dieses Projekt mit LEADER fördern konnten und freue mich wirklich außerordentlich, dass wir dieses internationale Zertifikat bekommen haben.“</p>
<p>Christian Brade, Landtagsabgeordneter in Mecklenburg-Vorpommern, betont die Einzigartigkeit des Projekts: „Dass unser Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide jetzt Sternenpark ist, ist einzigartig in M-V. Ich danke allen, die über die vielen Jahre daran mitgewirkt haben. Für mich persönlich ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, welchen ich in einer klaren Spätsommernacht unter dem Sternenhimmel liegend, beim Durchlauf einer Sternschnuppe im letzten Sommer, leise geäußert habe. Meinen Glückwunsch der Region.“</p>
<p>Naturparkleiter Ralf Koch, der das Projekt von Beginn an begleitet hat, begrüßt die Zertifizierung mit großer Freude: „Wir sind ein Stückchen länger und viel reicher geworden! Die Region mit dem nahezu unaussprechlichen Namen ‚Nossentiner/Schwinzer Heide‘ darf sich nun offiziell Naturpark und Internationaler Sternenpark nennen. Dunkelheit und Fortschritt, dünne Besiedlung und Zukunft – das wird hier gelebt. Dieser Erfolg ist dem Veränderungswillen, der Ausdauer und der Kreativität vieler engagierter Menschen zu verdanken. Die Region hat gewonnen, darauf sind wir sehr stolz.“</p>
<p>„Mit der Anerkennung als Internationaler Sternenpark ist nun ein Leuchtturmprojekt des Naturparkplans erfolgreich umgesetzt worden, bei dem viele Akteure zusammengearbeitet haben. Ich gratuliere all jenen, die an dieser Erfolgsgeschichte gearbeitet haben und weiter mitwirken“, freut sich Heike Culmsee, Abteilungsleiterin für Naturschutz und Naturparke am Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie.</p>
<p>Der Naturpark und Internationale Sternenpark Nossentiner/Schwinzer Heide setzt sich nach wie vor für den Schutz des Nachthimmels ein. Die vollständige Umstellung der Beleuchtung in den Dark-Sky-Gemeinden ist ein fortlaufendes Ziel. Der Schutz der Dunkelheit leistet einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt, zur Erlebbarkeit des einzigartigen Sternenhimmels und zur Gesundheitsvorsorge der Menschen in unserer Region. Die Stärkung der regionalen Identität und die Aufwertung der Region durch diesen Status sind und bleiben wichtige Ziele.&nbsp;</p>
<p>Das International Dark Sky Places Program wurde im Jahr 2001 gegründet und ist ein freiwilliges, nicht regulierendes Programm. Es ermutigt weltweit Gemeinden, Parks und Schutzgebiete, dunkle Orte durch wirksame Beleuchtungsrichtlinien, umweltbewusste Außenbeleuchtung und öffentliche Aufklärung zu schützen. Künstliches Licht kann Ökosysteme stören, die menschliche Gesundheit beeinträchtigen, Energie verschwenden, zum Klimawandel beitragen und unseren Blick und unsere Verbindung zum Universum behindern. Der Naturpark und Internationale Sternenpark Nossentiner/Schwinzer Heide gehört nun zu dem auserwählten Kreis von rund 230 Orten weltweit, die sich nachweislich für den Schutz des dunklen Nachthimmels einsetzen und sich dafür stark machen, die Nacht vor Lichtverschmutzung zu bewahren.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://darksky.org/what-we-do/international-dark-sky-places" target="_blank" rel="noreferrer">darksky.org/what-we-do/international-dark-sky-places</a>.<br>&nbsp;</p>
<p>Über DarkSky International<br>Die Mission von DarkSky ist es, die nächtliche Umgebung und unser Erbe des dunklen Himmels durch umweltbewusste Außenbeleuchtung zu erhalten und zu schützen. Weitere Informationen finden Sie unter darksky.org.</p>
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            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/der-naturpark-nossentiner-schwinzer-heide-in-mecklenburg-vorpommern-ist-als-international-dark-sky-park-zertifiziert
              
            </link>
            <category>Qualität</category>
            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
            
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            <title><![CDATA[Erste Ergebnisse zum OSV-Tourismusforum: Der Tourismus in Ostdeutschland in Zahlen]]></title>
            <description><![CDATA[Aktuelle Trends und Entwicklungen / Marktentwicklung in den ostdeutschen Destinationen: Konsolidierung]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p><strong>Tagesreisen und Freizeitwirtschaft: Hohe Bedeutung, wenig Bewegung</strong><br>2025 fanden 466,5 Mio. Tagesreisen in Ostdeutschland statt, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und noch 2,0 Prozent weniger als 2019. Mit einem Bruttoumsatz von knapp 13,9 Mrd. Euro ist der Tagestourismus ein wichtiger Pfeiler der Branche in Ostdeutschland und trägt zur kontinuierlichen Auslastung vieler Einrichtungen und Angebote bei. Bei den Aktivitäten liegen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren nach wie vor hoch im Trend. Bundesweit hält die Zurückhaltung bei den Tagesausflügen wie schon in den Vorjahren an. Lediglich im Frühsommer 2025 mit vielen langen Wochenenden und im August lag die Tagesreiseintensität auf einem auch mittelfristig hohen Niveau. Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen dämpfen weiterhin die Ausflugslust. Ende 2025 gaben jeweils ein Drittel der Deutschen an, weniger Tagesausflüge zu unternehmen oder weniger ausgeben zu wollen bzw. kostenintensive Ausflüge zu reduzieren. Dies sind Werte, die sich nun schon über zwei Jahre stabil halten.</p>
<p>Die über 250 Freizeiteinrichtungen aus Ostdeutschland im Netzwerk des Tourismusbarometers schlossen das Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen genau auf dem Niveau des Vorjahres ab. Damit schnitten sie besser ab, als es der bundesweite Trend zeigt (-1,4 Prozent). Erlebniseinrichtungen und Thermen waren die Treiber 2025. Sehr heterogen entwickelten sich dagegen die Kultureinrichtungen. Klare Trends sind hier nicht abzulesen, vielmehr wirkt das Zusammenspiel aus Thema/Erlebnis und Zielgruppe. Ein Blick in die Bundesländer zeigt deutlich gestiegene Besucherzahlen in Thüringen, leichte Zuwächse in Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Dagegen sind die Zahlen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern bereits das zweite Jahr in Folge rückläufig</p>
<p>Die ausführliche Pressemeldung mit weiteren Informationen zu Übernachtungszahlen, zur Gästezufriedenheit, zum Ausblick auf 2026 und zum Konsolidierungstrend: <a href="https://osv-online.de/wp-content/uploads/TB-Ost_Kurzfassung-OSV-Forum-2026.pdf." target="_blank" rel="noreferrer">https://osv-online.de/wp-content/uploads/TB-Ost_Kurzfassung-OSV-Forum-2026.pdf.</a></p>
<p>Präsentation zum Sparkassen-Tourismusbarometer Ostdeutschland: <a href="https://osv-online.de/wp-content/uploads/TB-OST-T-Forum-27022026-Onlineversion.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">osv-online.de/wp-content/uploads/TB-OST-T-Forum-27022026-Onlineversion.pdf</a></p>
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            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/erste-ergebnisse-zum-osv-tourismusforum-der-tourismus-in-ostdeutschland-in-zahlen
              
            </link>
            <category>Statistik</category>
            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
            
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          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66963</guid>
            <title><![CDATA[UN Tourism ruft erneut zur Bewerbung für Best Tourism Villages auf]]></title>
            <description><![CDATA[Die Welttourismusorganisation (UNTourism) ruft zur Teilnahme am Wettbewerb „Best Tourism Villages“ auf. Deutsche Gemeinden und Dörfer, die durch nachhaltigen Tourismus zur lokalen Entwicklung beitragen, sind eingeladen, ihre innovativen Konzepte und Projekte einzureichen.]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p>Der Wettbewerb zeichnet weltweit Dörfer aus, die sich durch kulturelles Erbe, soziale Integration und umweltfreundliche Ansätze hervorheben. Die Teilnahme bietet Kommunen die Möglichkeit, internationale Anerkennung zu erlangen und von einem globalen Netzwerk für nachhaltigen Tourismus zu profitieren.</p>
<p>Das <a href="https://kompetenzzentrum-tourismus.de/untourism" target="_blank" rel="noreferrer">Kompetenzzentrum Tourismus</a> begleitet bis zu acht ausgesuchte Dörfer in Deutschland durch diesen globalen Wettbewerb.&nbsp;</p>
<p>Formlose Interessensbekundungen sollten bis 30. März 2026 eingereicht werden.</p>
<p>In einer kompakten Info-Veranstaltung am 18. März 2026 von 10 Uhr beantwortet das Kompetenzzentrum Tourismus offene Fragen. <a href="https://events.teams.microsoft.com/event/4d306bc5-7d35-40b8-9e3e-597ce4485c92@e962bdd6-e0b0-4701-a42f-6aacc9893868" target="_blank" rel="noreferrer">Hier für dieses virtuelle Event anmelden.</a></p>
<p><a href="https://kompetenzzentrum-tourismus.de/untourism" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen des Kompetenzzentrum Tourismus.</a></p>
<p><a href="https://www.untourism.int/best-tourism-villages-2026" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen und die offiziellen Teilnahmebedingungen</a>.</p>
              ]]>
            </content:encoded>
            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/un-tourism-ruft-erneut-zur-bewerbung-fuer-best-tourism-villages-auf
              
            </link>
            <category>Tourismusnachrichten</category>
            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 11:17:00 +0100</pubDate>
            
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          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66942</guid>
            <title><![CDATA[Bilanz ITB Berlin: Internationalisierung soll Wachstumstreiber für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern werden]]></title>
            <description><![CDATA[MV Tourismus GmbH und Partner nutzten Fachmesse für nächste Etappe zum Ausbau des internationalen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern / ADFC-Radreiseanalyse: Im Nordosten wird im Urlaub deutschlandweit am meisten geradelt ]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p>Die MV Tourismus GmbH sowie die sieben Partnerinnen und Partner aus dem Urlaubsland, namentlich die Usedom Tourismus GmbH, die Five E Group unter anderem mit dem Land Fleesensee in Göhren-Lebbin und der Weißen Wiek in Boltenhagen, das Unternehmen Mecklenburger Radtour, die Baltic Manors Association, der Busreisekontor Mecklenburg-Vorpommern, die Bernsteinreiter Urlaub &amp; Meer GmbH sowie das Pommersche Landesmuseum Greifswald, ziehen nach der Präsenz auf der weltgrößten Reisefachmesse ITB Berlin, die vom 3. bis 5. März veranstaltet wurde, eine positive Bilanz. Dazu Geschäftsführer der MV Tourismus GmbH, Peter Kranz: „Mit der Konzentration auf internationale Gäste für unser Urlaubsland haben wir uns in diesem Jahr auf der Jubiläums-ITB unter dem Dach der Deutschen Zentrale für Tourismus präsentiert. Die zahlreichen Gespräche mit potenziellen Partnern, mit touristischen Anbietern, Verkehrsträgern, Reiseveranstaltern, Medien aus dem In- und Ausland und Agenturkollegen aus der Schweiz und Österreich haben uns motiviert, diesen Weg weiter zu gehen. Die Fachmesse hat gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist und wie wichtig ein starker Auftritt im Wettbewerb der Regionen und Länder ist.“</p>
<p>Die MV Tourismus GmbH nutzte die dreitägige Fachmesse als Chance, um potenzielle Partner über den Stand der Internationalisierungsmaßnahmen in den für Mecklenburg-Vorpommern wichtigen Märkten zu informieren. Dazu gehören Österreich, die Schweiz, die Niederlande, Skandinavien und Polen sowie Belgien. Zudem wurde Mecklenburg-Vorpommern als Event-Land mit internationaler Strahlkraft präsentiert.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus nahmen Vertreter der MV Tourismus GmbH an der Fachtagung „Barrierefreier Tourismus“ der Deutschen Zentrale für Tourismus auf der ITB Berlin teil. In diesem Rahmen wurde das bundesweit gültige Kennzeichnungssystem für Barrierefreiheit „Reise für Alle“ als positives Praxisbeispiel hervorgehoben. Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich dabei stark: Insgesamt können Gäste im Nordosten inzwischen aus mehr als 160 Orten, Einrichtungen, Angeboten und sogenannten Urlaubsinspirationen wählen, die nach „<a href="https://www.barrierefreierleben.de/eintraege/kennzeichnungssystem-reisen-fuer-alle-27" target="_blank" title="Reisen für Alle" rel="noreferrer">Reisen für Alle</a>“ zertifiziert sind. Lizenzgeber für das Zertifizierungssystem ist seit dem 1. Januar 2024 die Bayern Tourist GmbH. Lizenznehmer die MV Tourismus GmbH.&nbsp;</p>
<p><strong>Partnerinnen und Partner aus dem Urlaubsland ziehen positive Bilanz</strong><br>Eine positive Bilanz des Messeauftritts ziehen auch die Partnerinnen und Partner aus dem Urlaubsland. Dazu<strong>&nbsp;</strong>Manfred Achtenhagen, Vorsitzender der <strong>Baltic Manors Association</strong>, der in diesem Jahr die Baltic Manors Route einem internationalen Publikum präsentierte: „Die Baltic Manors Route ist ein internationales Projekt und die ITB Berlin ist für dessen Vorstellung genau die richtige Bühne. Wir haben sehr interessante Gespräche geführt, die uns auf neue Ideen gebracht haben. So etwas ist nur durch die geballte Anwesenheit von Tourismusexperten möglich. Wir würden wiederkommen.“ Die Guts- und Herrenhäuser des Landes sollen unter dem Titel <strong>Baltic Manors Route&nbsp;</strong>Teil der internationalen Europäischen Kulturroute der Baltischen Gutshäuser werden.&nbsp;</p>
<p>Auch Thomas Eberl, Geschäftsführer der <strong>Mecklenburger Radtour</strong>, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Messegeschäft: „Wir haben an zwei Tagen allein 14 Gespräche geführt, darunter mit Einkäuferinnen und Einkäufern von Radreisen aus Italien, den Niederlanden, Belgien und Österreich. Zudem haben wir unsere Beziehungen zu Unternehmen nach Polen ausgebaut, die vor allem an Radreisen, die auf die Inseln Rügen und Usedom führen, interessiert sind. Schon jetzt kommen 20 Prozent unserer Kunden aus dem Ausland.“</p>
<p>„Trotz Digitalisierung und Online-Meetings ist der persönliche Kontakt mit touristischen Partnern für uns nach wie vor unverzichtbar“, sagte Michael Steuer, Geschäftsführer der <strong>Usedom Tourismus GmbH</strong>. „Als Leitmesse der weltweiten Reisebranche ist die ITB wie ein Brennglas. Hier kommen alle touristischen Akteure und Informationen zu neuesten Trends zusammen – der ideale Ort, um Geschäftsbeziehungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.“</p>
<p>Auch die <strong>Five E Group</strong> mit dem Land Fleesensee in Göhren-Lebbin und der Weißen Wiek in Boltenhagen war vor Ort. Maja-Michaela Mahlke, Director of Sales &amp; Convention, ergänzte: „Wir sind mit unserer Teilnahme an der ITB in diesem Jahr erneut sehr zufrieden. Als Unteraussteller der MV Tourismus GmbH am Stand der DZT konnten wir – wie bereits im vergangenen Jahr – alle Messetage intensiv für Gespräche mit bestehenden Partnern sowie für zahlreiche neue Kontakte nutzen. Besonders erfreulich war der Austausch mit internationalen Partnern, unter anderem aus Skandinavien und den Niederlanden. Diese Gespräche zeigen, wie wichtig die konsequente Internationalisierungsstrategie der MV Tourismus GmbH ist und welches Potenzial diese Märkte für unsere Region bieten. Die ITB bleibt damit eine zentrale Plattform für Mecklenburg-Vorpommern, um bestehende Kooperationen zu stärken und neue Impulse für den nationalen und internationalen Tourismus zu setzen.“</p>
<p><strong>Pressekonferenz mit rund 60 Teilnehmenden&nbsp;</strong><br>Nicht zuletzt wurden im Rahmen einer Pressekonferenz auf der ITB Berlin rund 60 Teilnehmende über internationale Formate wie die „Formel 1“ des Segelsports, den Sail GP in Sassnitz, das über die Landesgrenzen hinaus bekannte Festival Airbeat One in Neustadt- Glewe oder etwa die Wiederöffnung des Goldenen Saals im Schloss Ludwigslust oder des Staatlichen Museums in Schwerin informiert.</p>
<p><strong>ADFC-Radreiseanalyse: Im Nordosten wird im Urlaub deutschlandweit am meisten geradelt</strong><br>In Mecklenburg-Vorpommern wird im Urlaub am meisten geradelt. Das ist das Ergebnis einer Online-Befragung durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) mit mehr als 17.000 Teilnehmenden, die am 4. März auf der ITB Berlin vorgestellt wurde. Im Rahmen der daraus hervorgegangenen ADFC-Radreiseanalyse 2025 wurde in der Kategorie „Radfahren im Urlaub“ untersucht, inwieweit Gäste in ihrem Urlaub mindestens gelegentlich das Rad genutzt haben, auch wenn der Schwerpunkt des Urlaubes ein anderer war. Im Vergleich aller Bundesländer nimmt Mecklenburg-Vorpommern dabei den ersten Platz ein: Rund jeder fünfte Gast (21,3 Prozent) radelt in seinem Urlaub zwischen Ostseeküste und Seenplatte.&nbsp;</p>
<p>Zudem wurde in der Analyse deutlich: Unter den am meisten befahrenen Radfernwegen Deutschlands bei Radreisen ab drei Übernachtungen steht der Ostseeküstenradweg auf dem dritten Platz. Der Radfernweg führt von Lübeck bis ins Seebad Ahlbeck, davon 690 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus wurden auch die am meisten befahrenen Radregionen bei Radreisen ab drei Tagen Dauer untersucht. Unter den ersten zehn Plätzen befinden sich drei Regionen aus Mecklenburg-Vorpommern: Neben der Mecklenburgischen Ostseeküste (Platz fünf) sowie der Mecklenburgischen Schweiz/Seenplatte (Platz acht) konnte sich die Region Vorpommern erstmals unter den Top Ten behaupten (Platz 7).</p>
<p>Weitere Angaben zum Bild: (v. l. n. r.) Peter Kranz, Geschäftsführer der MV Tourismus GmbH, Oliver Franke, Geschäftsführer Berlinieros PR (für Airbeat One), Denis Steffens, Head of Partnerships &amp; Marketing Germany SailGP Team, Dr. Pirko Kristin Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern</p>
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            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/bilanz-itb-berlin-internationalisierung-soll-wachstumstreiber-fuer-das-urlaubsland-mecklenburg-vorpommern-werden
              
            </link>
            <category>Pressemitteilungen</category>
            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:25:00 +0100</pubDate>
            
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          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66943</guid>
            <title><![CDATA[Tourismusstatistik MV | Dezember und Gesamtjahr 2025]]></title>
            <description><![CDATA[Zusammenfassung des Tourismusjahres 2025 in Mecklenburg-Vorpommern auf Basis der Daten des Statistischen Amtes MV sowie von Destatis]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p><strong>Dezember 2025</strong><br>418.000 Gästeankünfte (+7,4 Prozent zu 2024; +2,9 Prozent zu 2019)<br>1,43 Mio. Übernachtungen (+5,3 Prozent zu 2024; +2,6 Prozent zu 2019)</p>
<p>Der Dezember 2025 hat im Vergleich zu den Vorjahren ein Rekordergebnis hervorgebracht und liegt sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen über dem bisherigen Rekord-Dezember aus dem Jahr 2019.</p>
<p>Die Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten lag in MV im Dezember bei 19,1 Prozent und damit deutlich unter dem Gesamtniveau in Deutschland aber über dem MV-Niveau des Vorjahres. (Deutschland gesamt im Dezember: 31,7 Prozent; MV im Dezember 2024: 18,7 Prozent).</p>
<p><strong>Gesamtjahr 2025</strong><br>Im Jahr 2025 wurden 8,18 Mio. Gästeankünfte (+1,7 Prozent zu 2024; -2,2 Prozent zu 2019) und 33,29 Mio. Übernachtungen (+1,2 Prozent zu 2024; -2,4 Prozent zu 2019) in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Somit kann Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2025 auf Landesebene das zweitbeste Übernachtungsergebnis nach 2019 verbuchen (-828.000 Übernachtungen). Bei den Gästeankünften liegt das Niveau 2025 ebenfalls unter dem Niveau des Jahres 2019 (-184.000 Ankünfte).</p>
<p>In Deutschland insgesamt wurden 2025 rund 497,4 Mio. Übernachtungen (+0,3 Prozent zu 2024; +0,4 Prozent zu 2019) verbracht. In der Dynamik kann sich Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mit den anderen Bundesländern mit Blick auf 2019 im Jahr 2025 nur in der unteren Hälfte der Rangliste einordnen (Rang 11). Mit Blick auf das Jahr 2024 liegt MV in der Dynamik jedoch etwas besser auf Rang sieben im Bundesländerranking und über dem Deutschland-Schnitt.</p>
<p><strong>Reiseregionen</strong><br>Von den Reiseregionen stehen im Gesamtjahr 2025 bei fünf von sieben Regionen Übernachtungszuwächse zu Buche. Am deutlichsten stiegen die Übernachtungen an der Mecklenburgischen Ostseeküste (+2,8 Prozent) und in der Mecklenburgischen Schweiz/Seenplatte (+2,2 Prozent). Dann folgen Rügen/Hiddensee (+1,9 Prozent), Fischland-Darß-Zingst (+0,8 Prozent) und Westmecklenburg (+0,0 Prozent). Die Regionen Usedom (-1,3 Prozent) und Vorpommern (Festland, -2,5 Prozent) liegen bei den Übernachtungen etwas unter dem Vorjahresniveau. Im Dezember 2025 selbst verzeichneten bis auf Westmecklenburg (-4,7 Prozent), alle anderen Regionen teilweise deutliche Übernachtungszuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat.</p>
<p>Die Entwicklung in den sechs größten <strong>Städten</strong> in MV ist 2025 zweigeteilt. Während sich Wismar (+11,3 Prozent), Neubrandenburg (+7,0 Prozent), Rostock (+3,9 Prozent) und Schwerin (+3,6 Prozent) über überdurchschnittliche Übernachtungszuwächse freuen können, vermelden Stralsund (-2,5 Prozent) und Greifswald (-9,2 Prozent) deutlichere Übernachtungsrückgänge. In Greifswald ist dies nach dem Caspar-David-Friedrich-Jubiläum im vergangenen Jahr erwartbar gewesen. In den sechs größten Städten in MV wurden im Jahr 2025 12,1 Prozent aller Übernachtungen verbracht.<br><br><strong>Unterkunftsarten</strong><br>Im Jahr 2025 vermeldeten die Ferienwohnungen/-häuser (+4,8 Prozent), die Hotels Garnis (+3,8 Prozent), die Hotels (+1,7 Prozent) und die Vorsorge-/Rehakliniken (+1,4 Prozent) Übernachtungssteigerungen. Auf der anderen Seite verloren hingegen die Pensionen (-6,7 Prozent), die Gasthöfe (-6,1 Prozent) und die Erholungs-/Ferienheime (-4,3 Prozent) am deutlichsten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
<p>Das <strong>Campingsegment</strong> vermeldet mit 1,23 Mio. Gästeankünften (-3,1 Prozent) und 5,39 Mio. Übernachtungen (-2,6 Prozent) ein Ergebnis, welches unter dem Vorjahreszeitraum liegt; gegenüber 2019 sind die Übernachtungen im Campingsegment jedoch um 6,3 Prozent gewachsen. Insbesondere die ersten vier Monate sowie der Dezember haben sich sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch im Vergleich zu 2019 stark entwickelt (+42 Prozent gegenüber 2019 für die ersten vier Monate 2025), was für eine stärkere Nachfrage nach Campingangeboten in den kalten Monaten spricht und für einen Ausbau eines entsprechenden Angebots. Die Rückgänge im bisherigen Jahresverlauf sind vor allem auf eine vergleichsweise schwache Entwicklung von Mai bis Juli zurückzuführen. In den Monaten Juni und Juli hat das wechselhafte Wetter mutmaßlich kurzfristige Buchungen verhindert. Die durch feiertagsbedingte Verschiebungen entstandenen Rückgänge im Mai konnten im Juni nicht wieder ausgeglichen werden. Auch die Herbst-Monate September bis November haben sich im Vergleich zum Vorjahr schwächer entwickelt.</p>
<p><strong>Incoming-Tourismus</strong><br>Im Incoming-Tourismus vermeldet Mecklenburg-Vorpommern 2025 rund 338.000 Gästeankünfte (-7,2 Prozent zu 2024; -13,9 Prozent zu 2019) und 965.000 Übernachtungen (-1,8 Prozent zu 2024; -12,5 Prozent zu 2019). Die Übernachtungszahlen im Januar, April, Juni, Juli und August sind gestiegen. Dieses Wachstum konnte die feiertagsbedingten Rückgänge aus dem März und Mai nur knapp wieder ausgleichen. Nachdem aber auch von September bis Dezember rückläufige Incoming-Übernachtungen gemeldet wurden, ist das Incoming-Segment in MV 2025 auch insgesamt im Minus. Im Incoming-Bereich hat sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der internationalen Gäste im Jahr 2025 immerhin positiv entwickelt und stieg von 2,7 Nächten im Vorjahr auf 2,9 Nächte im Jahr 2025.</p>
<p>Von den wichtigsten <strong>Quellmärkten</strong> verbuchen die Schweiz (+0,4), Polen (+7,4 Prozent), Österreich (+6,1 Prozent) und die Tschechische Republik (+5,8 Prozent) Übernachtungszuwächse. Die Schweiz hat sich im Jahr 2025 zum wichtigsten Incoming-Quellmarkt für MV entwickelt, vor den Niederlanden (-7,5 Prozent) und Polen. Übernachtungsrückgänge vermelden weiterhin die skandinavischen Quellmärkte Dänemark (-3,8 Prozent) und Schweden (-7,1 Prozent).<br>Sowohl die Incoming-Hauptquellmärkte insgesamt (-0,6 Prozent) als auch die restlichen Quellmärkte in MV (-4,3 Prozent) verbuchen im Gesamtjahr Übernachtungsrückgänge. Generell entwickelt sich der Incoming-Markt 2025 sowohl in MV als auch in Deutschland insgesamt (-2,0 Prozent bei den Übernachtungen) rückläufig.</p>
<p><strong>Kapazitäten</strong><br>Im Juli 2025 waren in Mecklenburg-Vorpommern 2.743 Betriebe ab zehn Schlafgelegenheiten mit insgesamt 319.500 angebotenen Schlafgelegenheiten geöffnet. Seit dem Juli 2019 sind das knapp 580 Betriebe und 8.200 Schlafgelegenheiten weniger. Das bedeutet einen Rückgang von -17,4 Prozent bei den Betrieben und -2,5 Prozent bei den Schlafgelegenheiten. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Betriebsgröße von 99 Schlafgelegenheiten je Betrieb auf 116 Schlafgelegenheiten je Betrieb gestiegen. Somit wird deutlich, dass besonders kleinere Betriebe vom Markt verschwinden. Die Rückgänge bei Betrieben und Schlafgelegenheiten betreffen besonders die Pensionen, Gasthöfe, Ferienwohnungen/-häuser und Jugendherbergen/-hütten. Teilweise sind mehr als ein Viertel der Kapazitäten in einzelnen Unterkunftskategorien seit 2019 verschwunden.<br>Kapazitätsausbau in Bezug auf die Schlafgelegenheiten gab es im Vergleich zu 2019 bei den Hotels (+1.200 Betten), bei den Hotels Garnis (+700 Betten), bei den Ferienzentren (+1.300 Betten), bei den Vorsorge- und Rehakliniken (+1.000 Betten) und bei den Campingplätzen (+2.700 Schlafgelegenheiten bzw. +683 Stellplätze).</p>
<p><strong>Ausblick 2026</strong><br>Es ist realistisch, dass die Gäste- und Übernachtungszahlen im Jahr 2026 erneut leicht anwachsen werden (+1,0 bis +2,0 Prozent), insbesondere wenn sich auch das Incoming-Segment wieder erholt. Das außergewöhnliche Winterwetter im Januar und Februar lässt auf gute Zahlen in den ersten beiden Monaten 2026 hoffen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich aktuelle Krisen (z. B. Krieg im Nahen Osten) auf das Reiseverhalten und die Preisentwicklung auswirken werden. Bis dato stehen die Vorzeichen für das Reisejahr 2026 gut und die Reiselust insbesondere der Deutschen ist weiterhin auf einem hohen Niveau.</p>
<p>Download: <a href="https://tourismus.mv/fileadmin/Media/Statistik/Tourismusentwicklung_MV-Statistik_2025.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Ausführliche Grafiken zur Veranschaulichung</a> (4,7 MB, PDF)</p>
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            </content:encoded>
            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/tourismusstatistik-mv-dezember-und-gesamtjahr-2025
              
            </link>
            <category>Statistik</category>
            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:58:58 +0100</pubDate>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66945</guid>
            <title><![CDATA[Eine Million Euro für den ländlichen Tourismus: Airbnb und DTV starten gemeinsamen Förderfonds]]></title>
            <description><![CDATA[Der „NaturMomente – Zukunftsfonds Ländlicher Tourismus“ soll touristische Nachfrage gezielt in den ländlichen Raum lenken, dadurch die wirtschaftliche Basis kleiner Gemeinden stärken und nachhaltige Strukturen fördern.
]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <ul><li>Airbnb und Deutscher Tourismusverband (DTV) starten einen 1-Millionen-Euro-Fonds für innovative Tourismusprojekte in ländlichen Regionen.</li><li>Mit bis zu 100.000 EUR für Projektträger – darunter Tourismusorganisationen, Organisationen, lokale Unternehmen und weitere Akteure – greift das neue Förderprogramm den Trend zu Naturaufenthalten auf. Ziel ist es, Reisen in weniger frequentierte Regionen zu fördern.</li><li>Das Programm reagiert auf die starke Nachfrage nach Reisen aufs Land innerhalb Deutschlands.</li><li>Förderfähig sind Projekte mit hohem Innovationsgrad, die einen nennenswerten Beitrag zur regionalen touristischen Entwicklung einer ländlichen Region leisten und Bezug zur Natur aufweisen.</li></ul><p>Airbnb und der Deutsche Tourismusverband (DTV) legen einen gemeinsamen Förderfonds in Höhe von einer Million Euro auf, um innovative Tourismusprojekte im ländlichen Raum zu fördern. Der gemeinsame Fonds „NaturMomente" ist eine Reaktion auf die starke Nachfrage nach Reisen aufs Land in Deutschland – und soll dazu beitragen, das Bewusstsein, die Akzeptanz und die wirtschaftlichen Potenziale für den Tourismus im ländlichen Raum zu stärken. Er soll Vorhaben unterstützen, die wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit mit ökologischer Verantwortung verbinden und zugleich die touristische Qualität in der jeweiligen Region verbessern.</p>
<p><strong>Wer kann sich bewerben?</strong><br>Projekte einreichen können Kommunen, Tourismusorganisationen, Naturparke, kleine und mittlere Unternehmen, lokale Initiativen, Kultur- und Denkmalorganisationen. Gesucht werden umweltverträgliche Projekte mit klarem Naturbezug, die in ländlichen Regionen angesiedelt sind und dort neue Impulse setzen.</p>
<p>Die Bewerbungsphase läuft von Juni bis Mitte September 2026. Die Bekanntgabe erster ausgewählter Projekte erfolgt im Oktober, die Vorstellung beim Deutschen Tourismustag am 19. November 2026 in Leipzig. Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine unabhängige Jury.</p>
<p><strong>Ländliche Regionen sind beliebt</strong><br>Die ländlichen Regionen sind eine starke Säule im Deutschlandtourismus und ein großer Trend auf Airbnb. Im Jahr 2025 entfielen rund 60 Prozent der von Deutschen auf Airbnb gebuchten Übernachtungen innerhalb Deutschlands auf Ziele außerhalb urbaner Zentren. Zwischen 2023 und 2025 stieg die Zahl der Suchanfragen nach Naturreisen um 35 Prozent. Besonders gefragt waren Regionen wie Eifel, Allgäu, Moseltal, Oberbayern, Niederbayern und der Schwarzwald.</p>
<p><strong>Wertschöpfung in ländlichen Destinationen</strong><br>Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in den ländlichen Regionen ist enorm. In den fünf meistbesuchten ländlichen Destinationen Deutschlands gaben inländische Reisende in den vergangenen zwölf Monaten und in den Top 5 Destinationen auf dem Land durchschnittlich 100 Euro pro Tag vor Ort aus.</p>
<p>Viele ländliche Tourismusregionen stehen dennoch weiterhin vor strukturellen Herausforderungen: Von der Finanzierung der freiwilligen Aufgabe Tourismus, über die Modernisierung und Instandhaltung der touristischen Infrastruktur und der Mobilität vor Ort, bis hin zu fehlenden privaten Investitionen: Eine aktuelle Analyse des Digital Tourism Think Tank in Zusammenarbeit mit Airbnb kommt zu dem Ergebnis, dass ländlicher Tourismus dazu beitragen kann, wirtschaftliche und soziale Disparitäten zwischen den Regionen spürbar zu verringern.</p>
<p>Ausführliche Pressemitteilung: <a href="https://www.deutschertourismusverband.de/presse/detail/gemeinsame-pressemitteilung-mit-airbnb-eine-million-euro-fuer-den-laendlichen-tourismus-airbnb-und-dtv-starten-gemeinsamen-foerderfonds" target="_blank" rel="noreferrer">www.deutschertourismusverband.de/presse/detail/gemeinsame-pressemitteilung-mit-airbnb-eine-million-euro-fuer-den-laendlichen-tourismus-airbnb-und-dtv-starten-gemeinsamen-foerderfonds</a><br>&nbsp;</p>
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            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/eine-million-euro-fuer-den-laendlichen-tourismus-airbnb-und-dtv-starten-gemeinsamen-foerderfonds
              
            </link>
            <category>Nachhaltigkeit</category>
            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
            
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          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66947</guid>
            <title><![CDATA[ADFC-Radreiseanalyse 2025: Mehr E-Bikes, mehr Natur, weniger Radreisen]]></title>
            <description><![CDATA[17.300 Menschen haben an der repräsentativen Online-Umfrage zur ADFC-Radreiseanalyse 2025 teilgenommen – ein Rekord. Die Ergebnisse zeigen: 39,3 Millionen Menschen fahren Rad – im Urlaub, auf Radreisen oder in der Freizeit. Die E-Bike-Nutzung nimmt zu, Erholung in der Natur ist gefragt, jeder vierte Radreisende kauft neue Ausrüstung. Aber: Die Zahl der Radreisen und Tagesausflüge geht zurück. Es besteht Handlungsbedarf, damit Deutschland als Radreiseland attraktiv bleibt.]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p>Christian Tänzler, Radtourismusexperte im ADFC-Bundesvorstand: „Deutschland ist ein attraktives Radreiseland mit einem großen Potenzial. Schon jetzt nutzt jeder zweite Erwachsene das Fahrrad im Urlaub oder in der Freizeit. Von denen, die bisher keine Radreisen unternommen haben, können sich immerhin 50 Prozent vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Besonders die Nutzung des Fahrrads im Urlaub ist deutlich gestiegen. Die ADFC-Radreiseanalyse zeigt aber auch, dass die Zahlen bei den klassischen Radreisen, Kurzradreisen und Tagesausflügen zurückgegangen sind. Um hier weiterhin viele Radurlauber anzuziehen, braucht es jetzt gezielte Maßnahmen. Radreisende wünschen sich attraktive, sichere und gut gepflegte Radwege, eine unkomplizierte Anreise mit der Bahn und zielgruppenorientierte Angebote für Familien und Radreise-Einsteiger. Die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung setzt auf einen neuen Schub für den Radverkehr, der jetzt auf allen Ebenen umgesetzt werden muss.“</p>
<h2 class="text-justify">Kilometer, Übernachtungen, Tagesausflüge: Der Radreisetourismus in Zahlen</h2>
<p>In der Radreiseanalyse werden vier Segmente abgefragt: Radreise, Radkurzreise, Tagesausflug und Radnutzung im Urlaub.</p>
<p><strong>Radreise:</strong> 3,3 Millionen Menschen unternahmen 2025 eine klassische Radreise mit mehr als drei Übernachtungen. Sie machten zusammen 4,6 Millionen Radreisen und übernachteten im Schnitt 7,6-mal. 2023 waren in diesem Segment noch 3,6 Millionen Menschen unterwegs.</p>
<p><strong>Radkurzreise:</strong> Auch die Radkurzreisen mit ein bis zwei Übernachtungen sind rückläufig: von fünf Millionen Menschen im Jahr 2023 auf 4,2 Millionen Menschen im Jahr 2025. Insgesamt gab es 7,6 Millionen Radkurzreisen. Der Mai und der Juni sind die beliebtesten Reisemonate.</p>
<p><strong>Tagesausflüge:</strong> 34 Millionen Menschen unternahmen insgesamt 361 Millionen Tagesausflüge mit dem Rad. 2023 waren es noch 455 Millionen Tagesausflüge.</p>
<p><strong>Radfahren im Urlaub: </strong>Öfter nutzen Menschen das Fahrrad im Urlaub. Hier sind es 12,7 Millionen Menschen, die insgesamt 22,8 Millionen Mal mit dem Fahrrad unterwegs waren. 2023 waren es hier noch 10,6 Millionen Menschen.</p>
<p>Das Segment Radfahren im Urlaub verzeichnet Wachstum, die drei anderen sinken im Vergleich zu 2023. Die Gründe sind vielfältig: Wechselhaftes Wetter und Regen im Juli 2025, größerer Wunsch nach Erholungs- und Familienreisen, stärkeres Bedürfnis nach Sicherheit und Entspannung sowie gestiegene Kosten. Christian Tänzler: „Hier muss angesetzt werden: Radinfrastruktur sicher machen, Erholungscharakter stärken und neue Zielgruppen wie Familien erschließen.“</p>
<h3 class="text-justify">Die am meisten befahrenen Radfernwege</h3>
<p>Der Elberadweg ist der am meisten befahrene Radfernweg Deutschlands. 840 Kilometer führt der erlebnisreiche deutsche Teil von der tschechischen Grenze über Dresden bis nach Cuxhaven. Auf Platz zwei und drei folgen der Weserradweg und der Ostseeküstenradweg. Das sind die Top Ten: Elberadweg, Weserradweg, Ostseeküstenradweg, Rheinradweg, Bodensee-KönigsseeRadweg, MainRadweg, Donauradweg, Moselradweg, Emsradweg, Fünf-Flüsse-Radweg.</p>
<h3 class="text-justify">Ausgaben</h3>
<p>Radreisen sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wer mehr als drei Tage unterwegs war, gab im Schnitt 133 Euro pro Person und Tag aus. Kurzreisende gaben im Schnitt 144 Euro pro Tag aus, Radurlauber 128 Euro und Tagesausflügler 34 Euro. Die Ausgaben sind insgesamt gestiegen. Ein Grund dafür: Mehr Radreisende nutzten Hotels statt Campingplätze. Insgesamt wurden im Jahr 2025 im Radtourismus zwischen 38,7 und 41,8 Milliarden Euro ausgegeben.</p>
<h3 class="text-justify">Neue Ausrüstung</h3>
<p>Für 29 Prozent war die Radreise ein Anlass, um sich neue Ausrüstung zu kaufen. An erster Stelle stand die Fahrradtasche, es folgten Kleidung, Fahrradteile und Reparaturen. Jeder Zehnte, der für die Radreise in Ausrüstung investierte, legte sich ein neues E-Rad zu. Jeder Zwanzigste kaufte sich ein Fahrrad ohne Motor.</p>
<h3 class="text-justify">Jeder Zweite mit dem Pedelec unterwegs</h3>
<p>Ob in hügeligen Landschaften oder für längere Strecken – auf Radreisen nutzt inzwischen jeder Zweite ein Pedelec. So wird der Radtourismus auch für Menschen zugänglicher, die sich eine Radreise bisher noch nicht zugetraut haben.</p>
<h3 class="text-justify">Radfahrer suchen Erholung in der Natur</h3>
<p>Wer sich entspannen und erholen möchte, der setzt sich auf das Rad und fährt in die Natur. 93 Prozent gaben an, dass ihnen das bei einem Tagesausflug mit dem Rad besonders hilft. Nur 15,8 Prozent erleben Konflikte mit anderen Ausflüglern. Fazit: Radreisen in die Natur sind erholsam und gesund – genau das wünschen sich Radreisende.</p>
<p><a href="https://www.adfc.de/pressemitteilung/adfc-radreiseanalyse-2025-mehr-e-bikes-mehr-natur-weniger-radreisen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.adfc.de/pressemitteilung/adfc-radreiseanalyse-2025-mehr-e-bikes-mehr-natur-weniger-radreisen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="text-justify">Hintergrund zur Radreiseanalyse</h3>
<p>Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine bundesweite, repräsentative Online-Befragung zum fahrradtouristischen Markt in Deutschland. Sie findet seit 1999 statt. In diesem Jahr nahmen 17.300 Personen ab 18 Jahren teil, ein neuer Rekord.</p>
<p>Als Tagesausflüge gelten alle Ausflüge in der Freizeit (nicht im Urlaub), die mit dem Rad unternommen wurden (ohne Übernachtung). Radreisen sind Reisen mit mindestens drei Übernachtungen mit dem Hauptbestandteil Fahrradfahren. Kurz-Radreisen sind Reisen mit ein bis zwei Übernachtungen mit dem Hauptbestandteil Fahrradfahren. Radfahren im Urlaub: Hauptaktivität der Reise war eine andere (etwa Erholungsreise, Familienurlaub), aber das Fahrrad wurde (gelegentlich) genutzt. Radtourismus umfasst alle diese Segmente.</p>
              ]]>
            </content:encoded>
            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/adfc-radreiseanalyse-2025-mehr-e-bikes-mehr-natur-weniger-radreisen
              
            </link>
            <category>Statistik</category>
            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 14:00:00 +0100</pubDate>
            
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          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66944</guid>
            <title><![CDATA[DORMERO übernimmt das Hotel Maakt in Stralsund]]></title>
            <description><![CDATA[Mit großer Freude und einer Prise Meeresbrise verkündet die DORMERO-Gruppe die Übernahme des im Jahr 2025 geschlossenen Hotel Maakt in Stralsund. Nach der Insolvenz des bisherigen Betreibers war das Haus zuletzt verstummt – nun wird es wieder mit Leben, Licht und Leidenschaft gefüllt. Die Wiedereröffnung ist für April geplant.]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p>Das künftige DORMERO Hotel Stralsund wird mit 100 Zimmern und acht Apartments an den Start gehen und den unverwechselbaren DORMERO-Spirit an die Ostsee bringen.</p>
<p><strong>Ein neues Kapitel nach bewegter Geschichte.</strong><br>Die Insolvenz des bisherigen Betreibers hatte das Haus im vergangenen Jahr in eine ungewollte Pause gezwungen. Für viele in der Region war es ein leiser Moment – ein stiller Hafen ohne Schiffe.</p>
<p>DORMERO sieht darin nicht das Ende, sondern den Anfang – ein Gebäude mit Geschichte, das nun wieder Zukunft atmet. Dies ist auch Philipp Amthor, Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte I/Vorpommern-Greifswald II und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung zu verdanken. Amthor hatte nach der Insolvenz der Traditionshotels Scheelehof und Maakt die DORMERO Gruppe direkt kontaktiert.</p>
<p>„Philipp Amthor hat die Gelegenheit am Schopf gepackt und uns sofort kontaktiert, dass das doch etwas für uns sein könnte“, so Manuela Halm CEO. Amthor: „Leerstand in einer so schönen Innenstadt wie Stralsund bedeutet Stillstand, ich freue mich, dass so schnell eine Nachfolge für dieses wunderbare Hotel gefunden worden ist.“</p>
<p><strong>Stralsund – Stadt zwischen Backstein, Meer und Möwen</strong><br>Stralsund, UNESCO-Welterbe, ist geprägt von hanseatischer Backsteingotik, dem weiten Blick über den Strelasund und der Nähe zur Insel Rügen. Die Möwen kreisen über dem Hafen, der Wind trägt salzige Luft durch die Gassen – hier trifft Geschichte auf Freiheit.</p>
<p>Für DORMERO ist dieser Standort mehr als eine Expansion. Es ist eine emotionale Rückkehr.</p>
<p><strong>Persönliche Verbundenheit</strong><br>Michael Hartmut Berger, CCO der Gruppe, verbindet eine besondere Geschichte mit Stralsund: „Mein Lebensgefährte war hier einst als Soldat stationiert. Nach der Wende wurde Stralsund zu meiner Heimat. Für mich ist es mehr als ein Punkt auf der Landkarte – es ist Erinnerung, Liebe zum Meer und der Wind im Gesicht.“ Diese persönliche Bindung verleiht dem Projekt eine besondere Tiefe.</p>
<p><strong>Investor mit Herz für Standorte</strong><br>Erneut tritt Dr. Ben Dahlheim, Hotelinvestor und Aufsichtsratsmitglied DORMERO AG, als Käufer und Investor der Immobilie auf. Sein Engagement steht für nachhaltige Entwicklung und Vertrauen in die Region. Mit Weitblick und Begeisterung begleitet er die Wiederbelebung dieses besonderen Hauses.</p>
<p><strong>Stärkung der Präsenz in Mecklenburg-Vorpommern</strong><br>Mit Stralsund eröffnet DORMERO sein drittes Hotel in Mecklenburg-Vorpommern – neben den bestehenden Standorten auf Rügen und in Greifswald.</p>
<p>Manuela Halm, CEO der Gruppe, ergänzt: „Mit Stralsund verstärken wir unsere Präsenz im Norden konsequent. Mecklenburg-Vorpommern steht für Natur, Weite und Authentizität – Werte, die hervorragend zu unserer Marke passen. Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Standort mit DORMERO neu zu interpretieren.“</p>
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            </content:encoded>
            <link>
              
                https://tourismus.mv/artikel/dormero-uebernimmt-das-hotel-maakt-in-stralsund
              
            </link>
            <category>Vorpommern</category>
            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
            
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          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-66949</guid>
            <title><![CDATA[Reiseausgaben der Deutschen steigen auf neuen Rekordwert von fast 88 Mrd. Euro]]></title>
            <description><![CDATA[Reisevolumen 2025 auf sehr hohem Niveau stabil/Reisen von Veranstaltern gewinnen weiter an Bedeutung, der individuelle Markt ist rückläufig/Sicherheit als zentrales Buchungskriterium]]></description>
            <content:encoded>
              <![CDATA[
                <p>Die Zahlen sprechen für sich: Auf das Reisen wollten die meisten Deutschen auch 2025 nicht verzichten, der Reisemarkt ist auf sehr hohem Niveau stabil. Für den vorab vor Reiseantritt gebuchten mehrtägigen Urlaub haben die Bundesbürger die neue Rekordsumme von 87,9 Mrd. Euro ausgegeben. Das sind über fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Reisenden blieb dabei auf sehr hohem Niveau stabil. Die Anzahl der Reisen ging hingegen um knapp ein Prozent zurück. Besonders Auslands- und Flugreisen waren gefragt, Urlaube und Tagesausflüge innerhalb des eigenen Landes waren rückläufig.&nbsp;</p>
<p>„Reisen bleibt für die Menschen ein Grundbedürfnis – selbst in wirtschaftlich und geopolitisch unsicheren Zeiten. Das konstant hohe Reisevolumen zeigt: Urlaub hat weiterhin hohe Priorität“, so der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Albin Loidl, bei der Präsentation der finalen Ergebnisse des Reisejahres 2025 zum Auftakt der führenden Reisemesse ITB Berlin, die von der Eskalation im Nahen Osten überschattet wird. Grundlage der Daten sind Auswertungen der YouGov-Marktforscher zu Urlaubs- und Privatreisen ab mindestens einer Übernachtung für den DRV.&nbsp;</p>
<p><strong>Organisierte Reise wächst stärker als der individuelle Reisemarkt</strong></p>
<p>Erneut entwickelte sich der organisierte Reisemarkt, also Pauschal- und Bausteinreisen der Veranstalter, besonders stark und wuchs überproportional um 9,3 Prozent auf nunmehr 43,4 Mrd. Euro. Damit entfällt rund die Hälfte des Gesamtumsatzes auf über Reiseveranstalter gebuchte Pauschal- und Bausteinreisen. „Pauschal- und Bausteinreisen gewinnen weiter Marktanteile. Viele Kunden setzen bewusst auf verlässliche Angebote und professionelle Betreuung – und damit auf Sicherheit“, so Loidl. Dieser Anteil ist bereits in den vergangenen Jahren zugunsten der organisierten Reise gewachsen und legte im vergangenen Jahr erneut zu – auch weil Fernreisen, Kreuzfahrten und Flugpauschalreisen in Richtung östliches Mittelmeer einen Aufschwung erfuhren. Diese Reisearten werden vornehmlich als Pauschalreisen gebucht.&nbsp;<br>Für den individuell selbst organsierten Urlaub zeigte sich, dass im gesamten Touristikjahr Reisen ins Ausland mit minus 5 Prozent und im Inland mit minus 3 Prozent rückläufig waren. Dabei war der Sommer mit 8 Prozent Rückgang besonders betroffen.</p>
<p><strong>Reisen genießen hohen Stellenwert – Kunden werden preissensibler</strong></p>
<p>Fast 20 Mrd. Euro mehr haben die Deutschen im vergangenen Jahr für Reisen und Urlaub ausgegeben als im Jahr vor der Pandemie. Das zeigt eindrücklich: Trotz vieler vor allem wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen genießt das Reisen einen sehr hohen Stellenwert. Der Urlaub ist für viele gesetzt, aber es werden Sparpotentiale ausgelotet: „Viele Urlauber gönnen sich die Auszeit, aber geben während des Aufenthaltes im Zielgebiet weniger aus“, so DRV-Präsident Loidl. So sanken die Nebenausgaben etwa für Restaurantbesuche um fünf Prozent und für vor Ort gebuchte Reiseleistungen (etwa für Ausflüge und Aktivitäten vor Ort) um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit den Ausgaben im Urlaubsgebiet und für dortige Reiseleistungen wie etwa Ausflüge gaben die Deutschen nach Angaben von YouGov insgesamt 119 Mrd. Euro (Vorjahr 115 Mrd. Euro) aus.<br>Um Kosten zu sparen, haben viele Urlauber zudem günstigere Reiseziele gewählt und sind auf Nebensaisonzeiten ausgewichen. All-Inklusive-Angebote wurden verstärkt genutzt und der Urlaub deutlich früher als in den Vorjahren gebucht: Mehr als jede vierte Reise wurde sechs Monate oder länger im Voraus fest reserviert. „Früh buchen heißt für viele: bessere Preise und mehr Planungssicherheit“, erläutert der DRV-Präsident.&nbsp;</p>
<p>Die rund 8.000 stationären Reisebüros erzielten nach DRV-Hochrechnung auf Basis der YouGov-Erhebung 21 Mrd. Euro Umsatz (Vorjahr 22 Mrd.). Davon entfallen 14,3 Mrd. Euro auf das Privatkundengeschäft und 6,7 Mrd. Euro auf Geschäftsreisen.</p>
<p><strong>Kreuzfahrt erneut Wachstumstreiber</strong></p>
<p>Kreuzfahrten sind weiterhin der Wachstumsmotor für die deutsche Reisewirtschaft. Insgesamt gaben die Deutschen für Hochsee- und Flusskreuzfahrten rund 6,7 Mrd. Euro und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr aus. „Die Kreuzfahrt überzeugt mit klar kalkulierbaren Leistungen und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis – das kommt in preissensiblen Zeiten besonders gut an“, betont Loidl.</p>
<p>Das beliebteste Fahrtgebiet bei der Hochsee war mit einem Anteil von 37 Prozent die Nordsee, gefolgt vom westlichen Mittelmeer mit 20 Prozent sowie dem Atlantik einschließlich Kanaren, Madeira, Kapverden, Azoren und Portugal mit 14 Prozent. Auf das Fahrgebiet Ostsee und Baltikum entfallen 7 Prozent, für Karibik, Mittel- und Südamerika ein Anteil von über sechs Prozent. Rund fünf Prozent aller Reisen führen ins östliche Mittelmeer. Jeweils rund zwei Prozent der Hochseekreuzfahrten hatten die Karibik und Mittel- und Südamerika, den Arabischen Golf/Orient/Ägypten, Transatlantik- &amp; Weltreisen sowie Asien/Ozeanien/Australien zum Ziel.</p>
<p>Bei der Flusskreuzfahrt fuhren die meisten Gäste auf dem Rhein und den Nebenflüssen (44 Prozent), gefolgt von der Donau (22 Prozent) sowie Flüssen in Frankreich (14 Prozent) und dem Nil (9 Prozent).&nbsp;</p>
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            <category>Statistik</category>
            <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
            
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